Hej! Hickory-shafted golf clubs

My great swedish friend Johan…

My great swedish friend Johann and Adriaan

My great swedish friend Johan and Adriaan

er liebt seine Hickory Golfschläger und traditionell kleidet er sich auch zum Golfspiel, zumindest, wenn möglich. Doch das allerschönste, er spielt diese Hickory Schläger unglaublich gut, faszinierend genau, und dabei schwingt er ruhig und elegant. Ein Gentleman eben…

Foto: Jean DanielleEs gibt sie sogar, die Hickory-Golfturniere und Meisterschaften, auch z.B. in Germany, zuletzt 2013 in Wentorf-Reinbek bei Hamburg. Die Schirmherrschaft dieses stilvollen Turniers, man spielt auch in klassischem Outfit, übernimmt die European Association of Golf Historians and Collectors, kurz EAGHC. Nur mit Hickory Schlägern und traditionellen Golfbällen, den sogenannten “ Guttys „, aus kautschukähnlichem Gutta Percha gefertigt, darf gespielt werden und nach alten Golf-Regeln. Heritage Golf in St.Andrews stellt noch handgefertigte Hickory Schläger und Golfbälle her. Foto: Jean Danielle

Bis ca. 1930 waren Hickory Schläger Standard beim Golfspiel. Gefertigt wurden diese Schläger aus dem Hickorybaum, eine harte Nussbaumart aus Nordamerikas. Das biegsamere Holz zur Herstellung der elastischen Schäfte kam aus China. Die Griffe wurden aus Leder gefertigt. Einen Hickory Schläger nennt man Mashie, Spoon, Brassie oder Niblick, Zahlen wären viel zu  gewöhnlich.

Foto: Jean DanielleDas Outfit in Europa umfasst die klassische Schiebermütze, Knickerbocker, Kniestrümpfe im Rautenmuster und selbstverständlich einen Flachmann in der Westentasche für die Gentlemen, und die Ladies spielen mit langen Röcken, Blusen und viktorianischen Hüten, manchmal auch gekleidet im Stil 20er Jahre. 2014 -Ricky Fowler startete am 1. US Open Tag (12.6.) im traditionellen Pinehurst mit Knickerbocker, und Martin Kaymer setzte sich an die Spitze. Die Presse dazu am nächsten Tag: Martin Kaymer stahl die Show, aber Ricky Fowler stahl unsere Herzen! So kann es manchmal gehen…

Foto: Jean DanielleDas Golfspiel mit Hickory Schlägern wird von guten Golfspielern als Herausforderung betrachtet, bewundert und honoriert. Hickory’s verzeihen keine Fehler, denn der sehr kleine Sweet Foto: Jean DanielleSpot muss exakt getroffen werden. Die Elastizität des Holzes erfordert ein sanfteres Schwingen. So macht es ja auch mein Freund Johann, und mein damaliger Golflehrer sagte immer: schwingen, schwingen, schwingen…. ( damals dachte ich, was will der nur von mir, ich tue es doch – heute weiß ich, ich habe nur draufgehauen )

Foto: Jean DanielleWer also viel mit Hickory Schlägern spielt, wird ein besserer Golfer, das zumindest könnte dem ein oder anderen Golfer vielleicht helfen…. Mein schwedischer Golffreund Johan und die Profis werden dies bestätigen.

Foto: Jean DanielleÜbrigens gewann John W. Fisher Jr. 1936 ein Major Championship (US Amateur Championship) mit Hickory Schlägern, das war das Ende der Hickory’s.

Ich denke, er konnte wirklich gut golfen….

Foto: Jean DanielleVielen lieben Dank,  merci beaucoup, an meinen französischen Fotografen Jean Danielle, der bei unserem  Aufenthalt in Tunesien  ( mehr dazu im Artikel Tunesien – El Khantoui…. ), die Hickory’s fotografierte und mir für diesen Artikel die Fotos zur Verfügung stellte, und tack! Johan.

Annelie

http://www.click2annelie.de

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